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Dekanat feierte in Ingelheim eine "Himmlische Party"

Mit einem Fest Brücken gebaut

B. LeoneHöhepunkt und Abschluss des Dekanatsfestes im Rosengärtchen der Ingelheimer Burgkirche: Der Auftritt des Kirchenkabaretts "Duo Camillo"

Das Dekanat Ingelheim-Oppenheim ließ für und mit seinen Ehren- und Hauptamtlichen eine "Himmlische Party" im Ingelheimer Rosengärtchen der Burgkirche "steigen". Abschluss und Highlight bildete das Kirchenkabarett "Duo Camillo".

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Ein sonniger Sonntagmittag. Mächtige lila Kirchenfahnen flattern bereits vom acht Meter hohen Wehrgang, der die Ingelheimer Burgkirche umgibt. Fast reichen sie bis hinunter in das sommergrüne Rosengärtchen der Burgkirche, wo emsige Aufbauarbeiten auf der Wiese und unter den großen Ginkgo-Bäumen laufen: Zahlreiche Ehren- und Hauptamtliche des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim bereiten das für den Nachmittag geplante, endlich wieder stattfindende Dekanatsfest vor. Eine Himmlische Party soll hier "steigen".

 

Bunte Vielfalt an Informationsmöglichkeiten

Biertische und -bänke werden geschleppt, liebevoll mit Blumen und lila Fähnchen dekoriert. Eine Bühne aufgebaut, auf der am frühen Abend das Kirchenkabarett "Duo Camillo" auftreten wird. Dazu gibt es zahlreiche Informationsstände des Regionalen Diakonischen Werkes Rheinhessen, des Ingelheimer Hospizvereins, der Evangelische Sozialstation Ingelheim, der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft Notfallseelsorge im Landkreis Mainz-Bingen, der Seniorenarbeit im Dekanat und der Dekanatsarbeitsgruppe "Nachhaltigkeit" in Zusammenarbeit mit der Klimaschutzmanagerin des Zentrums Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, Kathrin Saudhof.  Die ersten BesucherInnen kommen. Es wird geplaudert, sich ausgetauscht. Und es wird das gemacht, was sich der Dekanatssynodalvorstand (DSV) mit Dekan Olliver Zobel und dem DSV-Vorsitzendem Helmut Lohkamp an der Spitze auch von diesem Fest versprochen hat: es werden Brücken gebaut, zwischen den Menschen, den Gemeinden, Ehren- und Hauptamtlichen des Dekanats.

 

"Grüner Hahn" und Nachhaltigkeit wichtiges Thema

Und es wird viel über Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung gesprochen, was der Dekanatsverwaltung im Moment besonders wichtig ist, weil man sich derzeit um das Gütesiegel für umweltgerechtes Wirtschaften, den Grünen Hahn bewirbt. Auch aus diesem Grunde ist die Klimaschutzmanagerin Saudhof mit von der Partie und freut sich darüber, dass das Dekanat bei der Organisation des Festes z. B. beim Kuchenbüffet darauf geachtet hat, möglichst abfallsparend zu feiern. Aber vor allem nutzt sie die Gelegenheit, mit so vielen Menschen über das Thema "Nachhaltigkeit" vor Ort sprechen, und ihnen auch Tipps für den Alltag geben zu können: "Der Begriff Nachhaltigkeit", weiß Kathrin Saudhof, "ist immer noch ein bisschen schwer verdaulich, aber wenn man mit den Menschen ins Gespräch kommt, dann entsteht ein Bild, dass sie auch eine Vorstellung bekommen, was ist das eigentlich, aha, das sind die Umweltthemen."

 

Landrätin Schäfer: "Eine tolle Idee, dieses Fest zu initiieren"

Es herrscht eine fröhliche, unbeschwerte Atmosphäre, über die sich besonders auch die Landrätin des Landkreises Mainz-Bingen, Dorothea Schäfer, als Besucherin des Festes freut. Sie ist als Synodale der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau seit langem eng mit der Evangelischen Kirche verbunden. Entspannt plaudert sie mit Dekan Zobel, seiner Stellvertreterin Julia Freund und dem DSV-Vorsitzenden Lohkamp, der sich als hauptverantwortlicher Organisator sehr um das Dekanatsfest verdient gemacht hat. Und gerade für dieses Engagement ist die Landrätin dankbar: "Denn es ist wichtig", so Dorothea Schäfer, "dass sich unsere Kirche zeigt. Das ist eine tolle Idee gewesen, dieses Fest zu initiieren!"

 

Mit Engelsflügelchen zum Selfie mit Heiligenschein

Jeder Gast des Dekanatsfestes darf sich einen an einem lila Band befestigten bunten Engelsflügel umhängen. Und weil es sich mit nur einem Flügel schlecht fliegen lässt, gibt Dekan Zobel an die FestbesucherInnen die Aufgabe aus, sich einen Partner bzw. eine Partnerin mit gleichfarbigem Flügel zu suchen und sich auszutauschen. Als Belohnung lockt ein Selfie-Foto mit witzigen Photo-Booth-Accessoires, wie einem Heiligenschein oder einer Luthermütze. Begehrt sind auch die weißen Engelsbadeentchen, die am Stand der Dekanatsöffentlichkeitsarbeit zu bekommen sind, wenn man Fragen zur Bedeutung des Glaubens im eigenen Leben beantwortet. So kommt man ins Gespräch.

 

Papierschöpfen, Bewegungsspiele und Kunstausstellung

Für die jüngsten FestbesucherInnen bieten die PädagogInnen der Evangelischen Jugend im Dekanat Ingelheim-Oppenheim, der Offenen Jugendarbeit Nierstein und des Oppenheimer Jugendhauses mit Spielgeräten, Papierschöpfen, einer Trickfilmbox und nachhaltigen Bastelanregungen jede Menge Unterhaltung. Wer es ruhiger mag, kann sich auch auf den vom Bildungsbeirat des Dekanats aufgestellten Liegestuhl legen und sich ein Gedicht vorlesen lassen oder in der Burgkirche eine extra für das Dekanatsfest organisierte Kunstausstellung "Farbraum Kirche" besuchen.

 

Begeisterte Nachbarschaft im Tangotakt

Und wer nach so viel Aktivität hungrig geworden ist, der kann sich unter Bäumen auf den Biertischgarnituren vom ehrenamtlichen Team der Burgkirchengemeinde mit Kuchen, Kaffee, Mineralwasser und Wein versorgen, oder etwas später auch von Profis mit Pizza stärken lassen. Leckere alkoholfreie Cocktails "gemixt" von der Evangelischen Jugend runden das sommerliche Buffet ab. Um 19:00 Uhr lockt dann das abendliche Highlight des Festes, das Kirchenkabarett "Duo Camillo" mit Martin Schultheiß und Fabian Vogt immer mehr Gäste an die Biertischbänke. Die beiden "Satiriker mit Tiefgang" bieten ihrem Publikum im Ingelheimer Rosengärtchen dann aber nicht nur scharfzüngig-humorvolle Inneneinsichten in das christliche Gemeinde- und Kirchenleben, sie sind auch Meister der Improvisation. Und so kombinierte der singende Pfarrer Fabian Vogt ihm zugerufene Schlagworte, wie "Brücken bauen", "Regen" und "Nachbarschaft" zu einem stimmigen und begeistert beklatschten "Schlusswort" im Tangotakt: "Komm lasst uns Brücken bauen. Ich weiß, das gibt uns neue Kraft und dann gibt's durch den neuen Zusammenhalt auch begeisterte Nachbarschaft. Ich hoffe, das wird alles ändern. Ich glaub', das ist ein wahrer Segen, dann gibt's befreites Gelächter und auch Regen."

Übrigens: anlässlich die anlässlich des Dekanatsfestes in der Burgkirche eröffnete Kunstausstellung "Farbraum Kirche" mit Werken von Pia Eisenbarth (Schwabenheim), Dr. Anton Friedt (Frei-Weinheim), Friederike Groß (Bingen), Hartmut Lotz (Engelstadt), Jürgen Nickweiler (Weinsheim), Christa Thesen (Ingelheim), Karin Weber (Mainz-Hechtsheim) und Stefan Wiegers (Grolsheim) eröffnet. Die Ausstellung ist noch bis zum 24. Juli 2022 zu den Öffnungszeiten der Burgkirche (Fr + Sa 14:00–17:00 Uhr + So 11:30–17:00 Uhr) in dem sehenswerten Innenraum der Kirche für Kunstinteressierte zugänglich.

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