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Ordination von Pfarrerin Heike Corell für die Johannes- und Christuskirchengemeinde

„Du bist die Brückenbauerin hier in Bingen“

„Liebe Gemeinden, Sie bekommen eine sehr kompetente Pfarrerin,“ das Lob, das der Propst für Rheinhessen und das Nassauer Land, Dr. Klaus-Volker Schütz, in seiner Ansprache zur Ordination von Heike Corell zur Pfarrerin in den beiden Binger evangelischen Kirchengemeinden, Christus- und Johanneskirche, aussprach, hätte kaum größer sein können.

H.WiegersWirkten bei der Ordination von Pfarrerin Heike Corell in Bingen mit: (v.l. Pfarrerin Norina Mutzek / Christuskirche; Pfarrer Markus Weickardt / Gensingen-Grolsheim; Pfarrerin Tanja Brinkhaus-Bauer; Präses des Dekanats Ingelheim-Oppenheim Hans-Peter Rosenkranz, Propst für Rheinhessen und das Nassauer Land Dr. Klaus-Volker Schütz, Krankhausseelsorgerin an der Universitätsklinik Mainz, Ulrike Windschmitt, Pfarrerin Heike Corell, Katrin Dobroschke / Kirchenvorstand Christuskirche, Thomas Eickhoff / Kirchenvorstand Johanneskirche

„Liebe Gemeinden, Sie bekommen eine sehr kompetente Pfarrerin,“ das Lob, das der Propst für Rheinhessen und das Nassauer Land, Dr. Klaus-Volker Schütz, in seiner Ansprache zur Ordination von Heike Corell zur Pfarrerin in den beiden Binger evangelischen Kirchengemeinden, Christus- und Johanneskirche, aussprach, hätte kaum größer sein können. Die Christuskirche war – so weit es denn die Corona-Hygieneregeln zuließen – bis auf den letzten Platz besetzt. Mitglieder der beiden Kirchengemeinden und -vorstände, der Vorsitzende sowie Mitglieder des Dekanatssynodalvorstands des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim, Lehrpfarrer und Mentorinnen sowohl während des Vikariats als auch während des Spezialvikariats von Heike Corell, Pfarrer der katholischen Schwesterngemeinden sowie der evangelischen Freikirche in Bingen, der Binger Oberbürgermeister Thomas Feser, Vertreter der Binger Schulen, Kirchenvorsteher:innen und der Organist aus der Gensingen-Grolsheimer Vikariatsgemeinde von Heikel Corell, Freunde und Kolleg:innen sowie ihre Familie – alle hatten es sich nicht nehmen lassen, mit dabei zu sein und die junge Pfarrerin in Bingen willkommen zu heißen.

„Am meisten wünsche ich Ihnen, dass Sie sich Ihre Unabhängigkeit bewahren. Als Pfarrer:innen sind wir Teil einer Gemeinde, aber wir sind auch ihr Gegenüber. Das „In-der-Gemeinde-sein“ fällt uns in der Regel nicht schwer“, gab Propst Schütz der neuen Binger Pfarrerin noch mit auf den Weg, „das „Gegenüber-sein“ schon. Aber der Dienst als Pfarrerin und Pfarrer ist dann gut ausgerichtet, wenn wir uns immer ein Stück innere Unabhängigkeit bewahren.“ Und da passte es gut, dass auch die Ordinationspredigt von Pfarrerin Corell von der Freiheit handelte, zu der Christus die Gläubigen befreit hat. Dabei mahnte sie „Christliche Freiheit entlässt einen nicht in die Beliebigkeit. Christliche Freiheit ruft zur Verantwortung.“

Nach diesen ernsten Worten klang der von der Musikgruppe DieBänd und der Organistin der Christuskirchengemeinde, Dorothea Herold, begleitete Ordinationsgottesdienst mit dem Lied „Der Tag ist um und die Nacht kehrt wieder“ und dem Segen aus. Beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus versprach der Binger Oberbürgermeister Feser der jungen Pfarrerin: „Ökumene wird hier gelebt. In Bingen und Büdesheim haben sie es mit großen aktiven Gemeinden zu tun.“ Der Präses des Dekanats Ingelheim-Oppenheim, Hans-Peter Rosenkranz, freute sich in seiner Ansprache darüber, dass die beiden Binger Gemeinden, die Christus- und Johanneskirchengemeinde, mit Pfarrerin Corell, die Stellenanteile in beiden Gemeinden habe, neu verbunden werden.

Corells Gensinger Lehrpfarrer Markus Weickardt ließ seine Zuhörer über Schilderungen aus dem Pfarrer:innen-Alltag schmunzeln und der Pfarrer der katholischen Pfarrgruppe Bingen, Markus Lerchl, erklärte mit einem Augenzwinkern und einem Regenschirm als Geschenk seine neue Kollegin zur „Schirmherrin“. Und Schulpfarrerin Julia Kalbhenn lieferte in ihrer kleinen Ansprache als Vertreterin der Hildegardisschule das Zitat des Tages: „Du bist die Brückenbauerin hier in Bingen. Da ist der Oberbürgermeister bestimmt neidisch, dass du Brücken bauen darfst.“ Und sie wünschte Heike Corell „den Mut, den Wandel zu gestalten, den unsere Kirche erleben wird“. Dass Heike Corell schon ein bisschen zu diesem Wandel beigetragen hat, zeigte, dass die Kirchenvorstände von Johannes- wie Christuskirche sie gemeinsam beim Empfang auf der Bühne willkommen hießen.

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