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„Das Kruzifix in Bayerns Amtsstuben – wie religiös sollte Politik sein oder wie politisch Religion“

„Das Kruzifix in Bayerns Amtsstuben – wie religiös sollte Politik sein oder wie politisch Religion“

Interreligiöser Gesprächsabend am 11.4.2019 um 19:00 Uhr im Ida-Dehmel-Saal (Stefan-George-Haus, am Freidhof in Bingen)

2019 ist wieder Evangelischer Kirchentag, dieses Mal in Dortmund – und wieder werden viele Politikerinnen und Politiker bei Veranstaltungen mit dabei sein, Andachten und Gottesdienste mitgestalten und mit den Teilnehmenden diskutieren. Doch nicht alle Politikerinnen und Politiker bekommen eine Einladung. Gerade jene bekommen keine, die sich doch besonders um das christliche Abendland bemühen – ist das richtig? Darf Kirche sich so klar politisch positionieren und dürfen Politikerinnen und Politiker so offen ihre religiöse Überzeugung zeigen? Sollten sie sich nicht vielmehr „neutral“ verhalten? Und überhaupt: Sind solche Kirchentage wirklich noch Glaubensfeste, wie es die Evangelische Kirche gerne betont, oder nicht doch eher Plattformen für linke und grüne Politik?

Und das ist jetzt nicht nur eine Frage, die sich für evangelische Menschen stellt. Die Kruzifixe in bayrischen Amtsstuben haben zu erheblichen Widersprüchen geführt, ebenso einzelne Verlautbarungen des katholischen Bischofs Marx während des bayrischen Landtagswahlkampfes. Auch weltweit geht es immer wieder um die Frage des rechten Verhältnisses von Politik und Religion – wenn sich buddhistische oder muslimische Politikerinnen und Politiker auf ihre Religion berufen, um Volksgruppen mit anderen religiösen Überzeugungen un-ter Druck zu setzen. Wenn im Nahen Osten das Militär gegen Regierungen putscht, die ein klares religiöses Profil haben und einen Gottesstaat anstreben.

Da diese Debatten in der letzten Zeit an Schärfe zugenommen haben, lädt die Vertraute Kooperation aus Volkshochschule Bingen und Evangelischer Johanneskirchengemeinde zu einem interreligiösen Gesprächsabend am 11.4.2018 um 19:30 Uhr in den Ida-Dehmel-Saal im Stefan-George-Haus am Freidhof ein. Nach einer kurzen Einführung kommen die Vertreterinnen der großen Religionsgemeinschaften (Judentum, Islam, Christentum, Buddhismus) vom Podium zu Wort. Deren Diskussion wird dann aber bald durch den Moderator Dr. Ralf Kohl auch für die Besucherinnen und Besucher geöffnet, so dass hoffentlich eine interessante Debatte entsteht, wie ein gutes Verhältnis von Politik und Religion in unserem Land aussehen könnte und sollte.

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